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Tibet vor der Besetzung

Größe Tibets vor der Besetzung '49 durch ChinaTibet, ein Land, welches sich über dem höchstgelegenen, 2 Mio. km^2 großem Hochland erstreckte, hatte eine buddhistische Gesellschaftsform mit dem Dalai Lama als Oberhaupt. Als die chinesische Volksbefreiungsarmee mit Waffengewalt in das Land fiel, mussten sich die Tibeter einem diktatorischen System unterwerfen, welches bis heute die Kultur in keiner Weise achtet, noch die vorher zugestandenen Freiheiten eines aufgezwungenen 17-Punkte-Vertrages einhält. Der Vertrag garantierte Autonomie, eine eigene Währung und Lokalregierung für innere Angelegenheiten, Tibetisch als Amtssprache und uneingeschränkte Religionsausübung.

Im Jahre 1959 wurde ein Aufstand der Tibeter blutig niedergeschlagen, der 17-Punkte-Vertrag sowie dessen Zusicherungen für nichtig erklärt. Der Dalai Lama ist daraufhin aus Tibet nach Indien geflohen und gründete eine Exilregierung. Dort lebt er noch heute und bemüht sich um eine friedliche Lösung mit den Chinesen.

Während der Kulturrevolution wurden in Tibet nahezu alle 6000 Klöster zerstört. Der Besatzung sind bis heute laut Schätzungen ca. 1 Mio. Tibeter zum Opfer gefallen. Darüber hinaus wurden große Gebiete Tibets an eine andere Provinz gegliedert oder aus ihnen eine neue Provinz erschaffen.

               
tibet heute

Die chinesische Regierung behauptet heute, dass Tibet schon immer ein Teil Chinas war, doch nicht nur Kultur und Sprache sind völlig verschieden, sondern auch die Geschichte beider Länder kann die Behauptung der Regierung der Volksrepublik nicht untermauern. Im Gegenteil: Bei den Tibetern handelt es sich um ein eigenständiges Volk, welches sogar in Konflikten mit China lag und in seiner Geschichte chinesische Kaiser gar eine Tributpflicht aufzwangen, sowie die damalige Hauptstadt Chinas, Xian, kurzfristig besetzten:

Kurze Geschichte Tibets: Bevor der Lamaismus und die buddhistische Strömung auftrat, waren die Tibeter ein äußerst kriegerisches Volk, deren Einflussnahme sich bis über das heutige Nepal, Teile Pakistans, Turkestans und Chinas verteilte. Für die Chinesen bedeuten die Tibeter um 650 n. Chr. eine ständige Quelle der Gefahr und Unruhe. Das ging soweit, dass der tibetische König den Kaiser Tai Tsung der Tang Dynastie zwang, einen jährlichen Tribut in Höhe von 5000 Seidenrollen zu entrichten hatte. Tibet war also zu dieser Zeit völlig unabhängig, ja sogar eine militärisch überlegene Macht. Zusätzlich musste der chinesische Kaiser einer seiner Töchter, Prinzessin Weng Cheng-Kung Chu dem tibetischen König zur Frau geben. Von der derzeitigen chinesischen Regierung wird diese Machtstellung Tibets dahingehend interpretiert, dass der Kaiser Tai Tsung auf die Weise beide Ländern vereinigen oder Frieden zwischen beiden Ländern bringen wollte. Beides ist nicht der Fall, da der tibetische König neben seinen beiden tibetischen Frauen, der chinesischen Frau sich auch noch eine Frau aus Nepal holte - was blieb den betreffenden Ländern Nepal und China in dieser Zeit der tibetischen Vorherrschaft auch anderes übrig? Das Verweigern hätte erneut Krieg bedeutet.

Auch im Jahr 710 n.Chr. gab der Chinesische Kasier Shou Li eine Tochter an den damaligen tibetischen König, in der Hoffnung, dass die Grenzkriege ein Ende nehmen. Die Hoffnung hat sich aber nicht erfüllt. 780 n. Chr. weigerte sich dann zum ersten mal ein chinesischer Kaiser den Tribut von jährlich 5000 Seidenrollen weiter an Tibet zu zahlen, daraufhin überrannte die tibetische Armee die Stadt Chang'an, das heutige Xian und die damaligen Hauptstadt Chinas, woraufhin der damalige chinesische Kaiser aus der Hauptstadt geflohen ist. Diese Ereignisse wurden damals in Lhasa in einer Steinsäule festgehalten.

Um 900 n. Chr. hat der Buddhismus bereits Einzug in Tibet gefunden und Tibet teilte sich in kleine Fürstentümer auf, ebenso wie China, in dem die Tang Dynastie ein Ende fand. Aus den bis dahin angelegten Dokumenten geht hervor, das Tibet in keinster Weise ein Teilstaat Chinas oder unter dessen Fuchtel stand.

Erst im Jahr 1200 n. Chr. hat Tibet, um eine mongolische Invasion zu verhindern, Dschinges Khan die formelle Unterwerfung angeboten, und zwar unter mongolischer Oberherrschaft. Tibet wurde daraufhin tributpflichtig, wurde aber von einer mongolischen Invasion verschont. 1279 gründete Kublai Khan die mongolische Yuan-Dynastie. China als auch Tibet unterstanden in dieser Zeit der mongolischen Oberherrschaft. Die Beziehung zwischen zwischen Tibet und dem mongolischen Kaiser drückte sich aber in gegenseitiger Hochachtung aus, die gegenüber den Chinesen bzw. Han-Volk in dem Maße nicht gegeben war. Der oberster Lama Herrscher Tibets bezeichnete den Mongolischen Herrscher damals eher - wohl notgedrungen - als Schutzpatron über Tibet. Einen auswärtigen Einfluss hat es in Tibet dennoch nicht gegeben. Dieses spezifische Verhältnis setzt sich nach Ende der Yuan-Dynanstie mit den neuen Mandschu-Kaisern in China fort, so dass es nie eine chinesische Oberherrschaft über Tibet gab.

In der Ming-Dynastie (1368-1644) gab es keine Verbindung mehr zwischen Tibet und China. Bereits in der Anfangszeit wurde Tibet wieder vollständig unabhängig.

Aufgrund innere Unruhen bat um 1600 der 5. Dalai Lama den damaligen mongolischen Fürsten Gushri Khan um Hilfe. Dieser sagte seine Unterstützung zu und 1642 erhob der 5. Dalai Lama sich zum obersten religiösen und weltlichen Herrscher Tibets. Der mongolische Fürst hat einen Proforma-Machtanspruch, der allerdings nur in äußeren Fragen mit dem Dalai Lama zur Sprache kommen musste. Die Behauptung der chinesischen Historiker, dass Gushrin Khan in Abhängigkeit zu China stand, wird von westlichen Historikern nicht bestätigt, sogar als falsch eingestuft.
 

Tibet-Flagge, in China verboten.

Tibet Flagge


1. Der verschneite Berg in der Mitte ist Sinnbild der Nation Tibet.
2. Die sechs roten Strahlen der Sonne stehen für die ursprüng-
lichen sechs Volksstämme Tibets.
3. Die Farbe Blau symbolisiert das Zusammenspiel der religiösen
und weltlichen Herrschaft.
4. Die beiden Schneelöwen stehen für eine Regierungsform, die
durch buddhistische Prinzipien geprägt ist.
5. Die goldene Einfassung steht für die Blüte der buddhistischen
Lehre. Die randlose Seite steht für die Offenheit der Tibeter ge-
genüber anderen Weltanschauungen.
6. Das Juwel symbolisiert die Verehrung der "drei Juwelen": Buddha, Dharma und Sangha durch die Tibeter.

Der 5. Dalai Lama erklärt Lhasa zur Hauptstadt Tibets. Der Mandschu-Kaiser in China, Chin-Chih (1644-1661), der ein gläubiger Buddhist war, lud den Dalai Lama in die Hauptstadt ein und bereitet ihm den Empfang wie für einen ebenbürtigen Staatsmann. Wobei westliche Historiker diesen Besuch und den Empfang als ein Zeichen der Unabhängigkeit Tibets gegenüber China interpretieren, will die KP-Chinas daraus ein Abhängigkeitsverhältnis Tibets zu China stricken.

Nach dieser Zeit folgten wieder Konflikte mit den Mongolen, und die Mandschu-Kaiser, die danach Tibet bis faktisch 1840 n. Chr. unter Protektoratspflicht stellten, konnten diese Forderung aufgrund der Schwäche Chinas mitte des 19 Jahrhunderts nicht mehr aufrecht erhalten. Ab Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war Tibet somit wieder vollständig unabhängig. 1878 testete z.B. Großbritannien die Einflussnahme Chinas in Tibet aus, und fragten die Mandschu-Regierung um die Erlaubnis einer britischen Expedition nach Tibet. Die Mandschu-Regierung stimmte zu, Tibet aber lehnte ab und verbot der britischen Expedition die Betretung tibetischen Bodens. 1890 verhandelte die britische Regierung mit der Mandschu-Regierung über die Grenzen zwischen Tibet und Sikkim, das damals britisches Protektorat war. Auch hier lehnte Tibet die Übereinkunft ab, mit der Begründung, dass Verträge mit China über Tibet nicht verbindlich sein. Die britische Regierung in Indien erkannt somit den nicht vorhandenen Einfluss Chinas in Tibet. 1910 wollte die Mandschu-Regierung ihren Einfluss in Tibet mit Militärgewalt wieder herstellen, und nahmen auch Lahsa ein, wodurch der 13. Dalai Lama gezwungen wurde, zu fliehen. Mit dem Sturz der Mandschu-Dynastie und dem Ausruf zur Chin. Republik im Jahre 1912 wendete sich aber das Blatt schlagartig, so dass Tibet wieder unabhängig wurde. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass die Han-Chinesen die Mandschus, die über 200 Jahre in China regiert haben, eigentlich als Eindringlinge empfanden.

1918 brachen wieder Grenzkriege zwischen Tibet und China aus, die aber in einem Waffenstillstandsabkommen mit Hilfe britischer Vermittlung beendet wurden. Bis 1927 versuchte die Chinesen erneut Einfluss in Tibet zu gewinnen und schickten Vermittler nach Tibet, denen aber stets die Einreise verwehrt wurde, wie allen Ausländern, die das Land betreten wollten.

Somit war von 1912 bis zum blutigen Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1949/50 Tibet völlig unabhängig.
 

Menschenrechtssituation: Heute werden die Tibeter durch gezielte Umsiedlungspolitik mehr und mehr verdrängt und im eigenen Land zur Minderheit. China, welches Tibet als autonome Region bezeichnet, verfügt dort uneingeschränkt über alle politische Gewalt, bestimmt über die Infrastruktur und zerstört die tibetische Landschaftskultur und Identität Tibets. Ein besonders großes Problem besteht in der Mißachtung der tibetischen Sprache, welche durch die chinesische Regierung immer mehr verdrängt wird. Straßennamen, der Unterricht in Schulen u.a. werden nur in Mandarin angeboten. Tibetisch als Unterrichtsfach gibt es an den meisten Schulen nicht mehr. Die Tibetische Flagge darf nicht mehr gezeigt werden, der Besitz eines Fotos des Dalai Lamas führt zu Folterung oder Gefängnis. Vom wirtschaftlichen Wachstum profitieren hauptsächlich die umgesiedelten Han-Chinesen, die Tibeter können daran nur durch Ablegung ihrer Identität teilnehmen. Neben diesen Veränderungen wurde noch folgendes getan:


40-50% des Waldbestandes wurde in Tibet bereits gerodet, was mit eine Ursache für die Überschwemmungskatastrophen in China ist. In Tibet befinden sich Uran- und Kupfervorkommen. Es existieren Berichte, dass zur Förderung von radioaktivem Eisenerz tibetische Gefangene eingesetzt werden und diese auch in verseuchten Atomtestgebieten arbeiten mussten. An der Grenze zu Tibet wurden Atomtest durchgeführt, wobei die Uiguren aus Ost-Turkestan die Hauptleidtragenden waren. In Tibet selber befinden sich mehrere Militärflughäfen, Atomraktenbasen und eine Atomwaffenforschungseinrichtung China lagert radioaktiven Abfall in Tibet und hat anderen Ländern - darunter auch Deutschland - ein offizielles Angebot unterbreitet, gegen eine Bezahlung von 1.500US$ pro Kilogramm den Abfall in China, und somit Tibet, endzulagern.

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Marisa Crisante

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