Eine Laborstudie untersucht die akustische Stimulation als Hemmfaktor beim Wachstum von Tumorzellkulturen

Klangtherapie, dann wachsen Tumorzellen langsamer

Heidelberg (bd). Können Krebszellen durch akustische Stimulation am Wachstum gehindert werden? In der Freiburger Universitätsklinik für Tumorbiologie wurden in einem Pilotversuch Krebszellkulturen eines Lungenkarzinoms (LXFL 529c) in vitro mit Klängen beschallt. Überraschendes Ergebnis: Das Wachstum der Tumorzellen hat sich dadurch verlangsamt.

Dieses Phänomen soll nun in einer größeren Laborstudie namens KAS ("Kontrollierte akustische Stimulation als Hemmfaktor beim Wachstum von Tumorzellkulturen") weiter untersucht werden.

Bei dem Pilotversuch wurden Tumorzellkulturen akustischen Klängen ausgesetzt - ein Mini-Lautsprecher war im Deckel der Petrischalen angebracht. Unbeschallte Zellkulturen unter sonst gleichen Bedingungen dienten als Kontrolle. Bei dem Projekt arbeiteten Wissenschaftler der Freiburger Universitätsklinik mit dem Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor Dolger Institut) in Heidelberg zusammen. Bei den Klängen handele es sich nicht um Musikstücke von Mozart oder Beethoven, sondern um eine rechnergesteuerte durchgängige Tonfolge mit bestimmten Klangfarben, Lautstärke, Tempo und Tonimpulsen in einem bestimmten Zeitintervall, erklärt Professor Volker Bolay, Leiter des Zentrums für Musiktherapieforschung und Dekan des Fachbereichs Musiktherapie an der Fachhochschule Heidelberg im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". "Zu unserer großen Überraschung konnte damit eine Wachstumshemmung der Tumorzellen von mehr als 20 Prozent erreicht werden", sagt Bolay. Kontrollkulturen ohne Musikstimulation hätten keinen Wachstumsrückgang gezeigt, auch jene nicht, die nur dem magnetischen Feld des eingeschalteten Lautsprechers ohne Ton ausgesetzt waren.

Der Forschungsansatz basiert auf Erkenntnissen der Psychoneuroimmunologie, wonach Musik nicht nur eine psychische Reaktion, sondern auch eine Beeinflussung des Hormonhaushalts hervorrufe. Die Studie wird von der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.(GfBK) mit Sitz in Heidelberg unterstützt.

Ärzte Zeitung, 08.02.2000           Copyright © 1997-2006 by Ärzte Zeitung

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Ärzte Zeitung, 29.11.2004                Copyright © 1997-2006 by Ärzte Zeitung

 

 

     

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